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Wenn Lebensanfang und Lebensende zusammenfallen …

brechen Hoffnung und Vorfreude jäh ab. Für Eltern, die ein Kind schon während der Schwangerschaft verloren haben, kann es tröstlich sein, einen Ort zu haben, der das kurze Leben ihres Kindes würdigt; einen Ort, an dem sie trauern und sich erinnern können. Ein solcher Ort kann ihnen Trost spenden und von einer Hoffnung zeugen, dass ihr Kind unverlierbar in Gott geborgen ist.

Ein Ort für Erinnerungen, für Trost und Hoffnung auf dem Andernacher Friedhof

Die nächsten Beisetzungsfeiern für die Allerkleinsten sind am:

20. November 2020, 15 Uhr
 

Das Gräberfeld in Bildern

Zur Entstehung

Auf Initiative der katholischen und evangelischen Kirche wurde gemeinsam mit der Stadt Andernach ein "Gräberfeld für die Allerkleinsten" auf dem Andernacher Friedhof errichtet. An diesem künstlerisch gestalteten Ort werden seit 2016 fehlgeborene Kinder beigesetzt. Das Gräberfeld ist auch ein Ort des Gedenkens für früh verstorbene Kinder, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht bestattet wurden.

Im Jahr 2014 hatte eine Projektgruppe der Fachkonferenz Trauerpastoral des Dekanats Andernach-Bassenheim die Idee eines solchen Gräberfelds angestoßen und es gemeinsam mit der Stadt Andernach, der Evangelischen Kirchengemeinde Andernach, dem St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, dem Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. sowie dem Förderverein Hospitz Andernach-Pellenz e.V. umgesetzt.

Bestattet werden können hier fehlgeborene Kinder unter 500 Gramm, die in Deutschland nicht bestattungspflichtig sind. Bisher hatten viele Eltern nach dem Verlust dieser Kinder keinen Ort für ihre Trauer. Unabhängig von ihrer Konfession haben sie hier nun die Möglichkeit, ihre Kinder beisetzen zu lassen.

Eine große Basaltstele mit einem eingelassenen Bergkristall an der Spitze bildet das Zentrum des kreisförmigen Gräberfeldes, das von dem Wittlicher Steinmetz und Bildhauer Sebastian Langner gestaltet wurde. Daneben gibt es mehrere kleine Stelen, die bereits bestehende Gräber markieren. Den Entwurf Langners hatte die Projektgruppe unter Beteiligung der Andernacher Bürger aus sieben Vorschlägen ausgewählt.